Sicherheitstraining Mai 2010
der Bericht Am 09.Mai fand das erste Sicherheitstraining in Recklinghausen statt. Berichten zufolge waren 15 Fahrer dort, die fahrtechnisch stark gefordert wurden. Neben den Übungsparkuren konnte sich keiner über das Wetter beschweren. Der befürchtete Regen blieb aus. Die meisten Schulungswilligen begaben sich jedoch nach Heilbronn. Vorweg: Die aufwändigen Vorbereitungstätigkeiten haben sich gelohnt. Für die Heilbronner Teilnehmer wurde außerdem ein besonderes Schmankerl erarbeitet: Neben der Routenbeschreibung gab es die Fahreraufstellung – Motorräder mit Fahrer und Positionsdarstellung, eine kleine Hilfe für die Hin- und Rückfahrt

Erster Tag
Treffpunkt bei Connys. 21 Fahrer/Innen starteten um 9:30 Uhr die Motoren. Bei bewölktem Himmel und satten 5 Grad Celsius fuhren wir direkt auf die A1 mit dem Ziel, möglichst ohne Komplikationen und pünktlich anzukommen. Vor uns lagen ca. 400 km. Nach 150 km war tanken und Kaffee angesagt, 100 km weiter waren wir über die A3 an der BAT Weiskirchen-Süd, stärkten uns und kamen etwas früher als geplant von der Abfahrt bei Stockstadt über die Landstraße von Obernburg vorbei an Heidersbach und einer kurzen Pause bei Elztal nach Frankenbach/Heilbronn. Nach insgesamt 382 km erreichten wir um 17 Uhr das „drei Sterne Hotel“ -Zum Rössle-. Nach dem „Check in“ machten wir uns zu Fuß (!) auf den Weg zu einer ungewöhnlich geräumigen Pizzeria, in der wir einen hervorragenden, kurzweiligen Abend verbrachten. An zwei großen Tischen saßen hoch zufriedene HOGs. Kein Member setzte sich abseits. Und noch etwas: Aufgrund der Diskussionen dort wurden recht schnell Maßnahmen abgestimmt, die dazu führten, dass das Chapter nun einen Frauenversteher hat. Hm- wer war das noch? Schnell wurden die nächtlichen Sprechzeiten vereinbart und alle konnten nun beruhigt den folgenden Tagen entgegensehen.
Zweiter Tag
Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zum Verkehrsübungsplatz Heilbronn. Das Sicherheitstraining unter Regie von Alfi aus dem Baden-Chapter konnte beginnen. Zwar waren wir alle skeptisch bezüglich der Wetteraussichten- aber letztendlich konnten wir- abgesehen von leichten Nieselschauern- unser Programm erfüllen: Slalom langsam fahren-anschl. die Acht bis zum Lenkanschlag fahren, dann eine Vertrauensübung : Hier fuhren wir bis an CP heran- hielten seine Hand, kurzer Stand ohne abzusetzen und dann ..weiterfahren. Es wurden Vollbremsungen geübt. Das Hinterrad musste blockieren- anschl. wurde durch die Vorder- und Hinterradbremsung der Bremsweg für alle deutlich sichtbar verkürzt durchgeführt. Slalomstrecke zurück und Lenkimpuls üben. Und das war das „Aha-Erlebnis“ für die meisten Teilnehmer. Auf der Slalomstrecke gab es einen Umfaller ohne Folgeschäden- bei der Acht richteten Helfer eine Maschine wieder auf- leider waren die blauen Flecke des Fahrers nicht vermeidbar. Nach der Mittagspause und Gruppenteilung wurde „Kurvenfahren unter Beachtung der Sicherheitslinie“ und „Kreise fahren“ geübt. Jawoll. Wir freuten uns auf das Abendessen im Hotel.
Dritter Tag
Nach dem Frühstück begaben wir uns mit Alfi auf eine Tour am Neckar entlang der Burgenstrasse, um das Gelernte umzusetzen. Wir passierten die Burg Hornberg und kamen über die landschaftlich sehr schöne Strecke zur Mühlenschenke zum gemeinsamen Essen mit dem Baden Chapter.
Danke an Alfi! Eine Führung durch Einheimische ist durch nichts zu ersetzen. Es ging weiter zur Burg Guttenberg . Das Besondere für uns war dort die Greifenwarte. Für alle Chapterleute, die nicht dabei waren: Ihr habt etwas verpasst!! Dort haben wir Luttak, den amerikanischen Seeadler, Patenvogel des Baden Chapters, kennengelernt. Schaut Euch die Bilder an. Neben der Flugdarbietung der Greifvögel konnten wir dieses wertvolle Wappentier der HOG endlich sehen und besser nicht anfassen. Die Patenschaft kostet das Baden Chapter 150 € monatlich. Das verfrisst der Kerl. So kam es, dass auch wir uns mit einer gemeinsamen Spende beteiligten. Aus dem Internet: „ Die Deutsche Greifenwarte ist für spektakuläre Flüge ihrer Adler und Geier bekannt. Die Vielzahl der eingesetzten frei fliegenden Großgreifvögel ist nahezu einmalig in Deutschland. Meist können riesige Vögel mit über zwei Meter Spannweite, wie Mönchs- und Gänsegeier, Bart- und Weißrückengeier, aber auch ihre mächtigen Kollegen, wie See-, Weißkopfsee-, Schreisee-, Stein-, Kaiser- und Steppenadler in ein und derselben Vorführung im freien Flug bestaunt werden – .“ Die Begeisterung war Allen anzumerken. Auf dem Heimweg zum Hotel wurden wir im Cafe Römersee von sehr ansprechendem Personal mit Kaffee und Kuchen bedient. Herrliche Dinge wurden angeboten. Besonders verführerisch war das Kuchenangebot. :0) Gemeinsam mit dem Baden-Chapter verbrachten wir den Abend im Hotel, wohl müde und zufrieden.
Vierter Tag
Das Wetter zeigte sich von der guten Seite. Für die Rückfahrt wurde die gleiche Strecke wie auf der Hinfahrt gewählt. Abfahrt war 10:30 Uhr. Wir trafen bei Connys gegen 17:00 Uhr wohlbehalten ein. Schade. Die ausgefüllten kurzweiligen erlebnisreichen vier Tage gingen viel zu schnell zu Ende. An dieser Stelle: Danke für diese Zeit! Und nun-lasst die Bilder für sich sprechen. Und- liebe Fotografen- danke auch dafür.
Und jetzt…schau‘ Dir die Bilder an! Sie sprechen für sich.
Hier noch ein Link zum Video von Banjamin Hauser
See you on the road. |