Jahresanfahrt 2010 „Star run 2010“

Jahresanfahrten sind etwas Besonderes- das kann gut beobachtet werden,wenn man sich frühzeitig zum verabredeten Meeting-Point begibt und die Ankommenden beobachtet. Gerade nach einem langen, harten Winter. Wenn dann noch die Sonne scheint, die Wettervorhersage nur Gutes verspricht, dann beobachtet man fast ausschließlich gutgelaunte und strahlende Gesichter.
Die Kamener Motorradtage wurden als zentraler Sammelpunkt für den WMC genutzt.

Dort, wo unser Dealer in der Fußgängerzone seinen Stand hatte, kamen wir gegen 11:30 Uhr zusammen- und nach einer Stunde machten wir uns mit knapp 50 Harleys auf den Weg.… Von Kamen fuhren wir über nach Langschede- und cruisten über Iserlohn, Ihmert, fuhren über den Kohlberg nach Neuenrade, und weiter nach einer Pause über Küntrop, Affeln, Stockum, Kückelheim, Bemdorfer auf Schmallenberg zu.

Dort, wo die Häuser die Straßen säumten, dröhnten die Maschinen besonders eindrucksvoll. Gelegentlich flogen tatsächlich Türen und Fenster auf-und begeisterte Gesten, Blicke und Applaus begleiteten uns. Unglaublich. Wir passierten gegen 16 Uhr die Klostermauern von Grafschaft und blickten wenig später auf das Maritim-Hotel- unser Ziel. Respekt!- Logistisch wurde gut vorbereitet. Manfred stand hinter der Theke der Rezeption und teilte die Zimmerschlüssel aus.

Es gab keine längeren Wartezeiten für die WMC-Ankömmlinge. Nach dem Einchecken blieb genug Zeit, sich auf den Balkonen und Terrassen den weiteren Gästen des Hotels zu widmen. 10 Chapter, ca. 400 Personen, waren angereist-. Es kamen die Leute vom Thousand Hills Chapter aus Hagen, die 45 bad Friends-ebenfalls aus Hagen, das Rhein Ruhr Chapter aus Duisburg, das Chapter Niederrhein aus Krefeld, das 5th Season Chapter aus Köln, das Independence Chapter aus Gelsenkirchen, das Bielefeld Chapter, das Dockside Chapter aus Münster, das Cactus Chapter aus Düsseldorf und – natürlich- unser WMC.

Hier und da sah man sich nach langer Zeit wieder- Umarmungen, Schulterklopfen, zusammen ein Bierchen trinken. Dabei schaute man auf die Harleys vor dem Hotel, auf die umliegenden Berge und – wenn man ein wenig den Hals reckte, auch auf das Kloster- bei blauem Himmel und Sonnenschein. Wie bitte? Ja, doch, das haben wir verdient!! Das abendliche Büffet ließ keine Wünsche offen. Das Personal war eifrig und aufmerksam. Wir ließen uns Zeit- gingen mehrfach zum Buffet und bedienten uns mit Fisch, Fleisch, Gemüsen, Suppen und auch mit Eis. Die Disco mit einladender Theke wurde stark frequentiert. Alle hatten ihren Spaß.

Es wurde getanzt und gequatscht, gelacht und gefoppt. Die Haupttreppe, die alle Angereisten benutzen, um zu dem Spektakel zu gelangen, wurde von dem Fotografen des „Schmallenberger Anzeigers“ genutzt, um zu zahlreichen Schnappschüssen zu kommen. Markus, der Fotograf, hatte den größten Spaß dabei. Und viele Andere mit ihm. Warum? Nun, das sollte hier nicht berichtet werden.

Irgendwann nach dieser kurzweiligen Nacht sah man sich beim Frühstück wieder. Besonders verkaterte Gesichter waren beim WMC nicht erkennbar- oder doch? Ohne Hast verabschiedeten wir uns gegen 12 Uhr- halt- wir fuhren ab um 12 Uhr! Überpünktlich- das war kaum zu fassen- in Richtung Heimat. Wir kamen über Enneste, Bergenhausen, Wenholthausen, Hellefeld , Sundern, Hövel, Hönnetal, Balve.

Dort kehrten wir im Haus Recke für Kaffee, Kuchen oder Salat ein. Haus Recke-ein Begriff? Erinnert Euch. Dort feierten wir 15 Jahre WMC! Danach ging es über Menden und Langschede zur Autobahn. Die einzige Panne (Rollis Batterieaussetzer zählen wir jetzt mal nicht mit) erlebten wir bei Hellefeld. Dort fuhr Inge auf einen Seitenstreifen- wegen ungewöhnlicher Maschinengeräusche. Letztendlich wurde die Gruppen-Weiterfahrt beschlossen, während Inge und Georg auf den Abschleppdienst warteten.

Gegen 16:15 Uhr kehrten wir bei Connies wie gewohnt auf einen Kaffee ein. Und Inge und Georg erwarteten uns schon dort. Die Sonne lachte uns immer noch an. Erkenntnis aus „…der Weg ist das Ziel“ : Das Wetter meinte es absolut gut mit uns.

Die Hinfahrt war etwas spannender als die Rückfahrt. Hier und da verlor man sich aus den Augen.
Man fand sich aber doch schnell wieder zusammen. Kolonnenfahren in einer so großen Gruppe ist und bleibt eine Herausforderung.
Bei der Rückfahrt klappte das schon wesentlich besser. Wir werden also weiter üben.

Und jetzt…schau‘ Dir die Bilder an! Sie sprechen für sich.

See you on the road.